Die folgenden Ausführungen von Chris Marsden, dem nationalen Sekretär der Socialist Equality Party (UK), bilden den zweiten Teil des Vortrags „Internationaler Sozialismus vs. Nationaler Reformismus“. Dieser wurde gemeinsam von Clara Weiss, Chris Marsden und Peter Symonds im Rahmen der Summer School 2025 der Socialist Equality Party (US) gehalten, die vom 2. bis 9. August stattfand. Die Schulung widmete sich der Geschichte der Untersuchung „Sicherheit und die Vierte Internationale“. Der erste Teil von Clara Weiss ist hier veröffentlicht.
Die WSWS veröffentlicht außerdem zwei von Leo Trotzki verfasste Texte zu diesem Vortrag: den Abschnitt „Die Periode des rechtszentristischen Abgleitens“ aus dem Buch „Die Dritte Internationale nach Lenin“, und Kapitel 8 aus „Wohin treibt England?“. Wir empfehlen unseren Lesern, diese Texte parallel zu diesem Vortrag zu studieren.
Der Generalstreik begann am 3. Mai 1926 als Reaktion auf einen massiven Angriff auf die Löhne der 1,2 Millionen britischen Bergarbeiter inmitten einer Periode, in der es an den Arbeitsstätten im ganzen Land brodelte. Den Gewerkschaftsdachverband Trades Union Congress (TUC) packte die Furcht vor dem revolutionären Potenzial des Streiks und er bemühte sich, ihn zu beenden. Dies gelang ihm nach nur neun Streiktagen am 12. Mai, wodurch die Arbeiter eine schreckliche Niederlage erlitten.
Im Vorfeld des Streiks hatte die britische Arbeiterklasse mit militanten Kämpfen auf die Bemühungen der herrschenden Elite reagiert, brutale Angriffe auf Arbeitsplätze, Löhne und Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Zwischen 1919 und 1921 gab es dreimal so viele Streiktage wie in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg – eine Streikwelle, die erst durch den „Schwarzen Freitag“ ein vorläufiges Ende fand. An diesem 15. April 1921 brachen die Führungen der Eisenbahnergewerkschaft National Union of Railwaymen (NUR) und der Gewerkschaft der Transportarbeiter Transport Workers’ Federation (TWF) das Versprechen, sich den Bergarbeitern im Streik anzuschließen, das sie ihnen im Rahmen eines Abkommens zwischen den drei Gewerkschaften (Triple Alliance) gegeben hatten.
Drei Jahre später, 1924, brachten die Arbeiter eine Labour-Regierung unter Premierminister Ramsay MacDonald an die Macht, die Streiks unterdrückte und nach neun Monaten infolge einer antikommunistischen Hexenjagd wieder stürzte. Dabei stand der sogenannte „Sinowjew-Brief“ – eine Fälschung – im Zentrum, in dem behauptet wurde, die Kommunistische Internationale habe die Kommunistische Partei Großbritanniens angewiesen, die Normalisierung der britisch-sowjetischen Beziehungen unter einer Labour-Regierung für eine Revolution zu nutzen.
Seinen bedeutendsten Ausdruck fand dieser anhaltende Linksruck im wachsenden Einfluss der Kommunistischen Partei (CPGB) in den Gewerkschaften. Mit gerade einmal 4.000 Mitgliedern im Jahr 1923 spielte die CPGB eine entscheidende Rolle bei der Gründung der National Minority Movement (NMM), die eine radikale Opposition innerhalb der Gewerkschaften vertrat. Die NMM hatte schließlich mehr als eine Million Mitglieder, was einem Viertel aller Gewerkschaftsmitglieder entsprach, und führte die Kampagne zur Wahl von A.J. Cook als Generalsekretär der Bergarbeitergewerkschaft im Jahr 1924 an.
Die 1925 gegründete National Left-Wing Movement (Nationale Linke Bewegung) setzte sich für das Recht der CPGB ein, sich offiziell der Labour Party anzuschließen, und wurde auf dem Parteitag der Labour Party von über 400 Delegierten unterstützt.
Vor diesem Hintergrund war die konservative Regierung unter Premierminister Stanley Baldwin entschlossen, mit den Bergarbeitern in Konfrontation zu gehen und sie zu besiegen. Zuvor, am 31. Juli 1925, dem „Roten Freitag“, war sie noch zu dem Schluss gekommen, dass sie noch nicht bereit ist, einen Plan zur aggressiven Beendigung eines Bergarbeiterstreiks, der von den Eisenbahnern unterstützt wurde, umzusetzen. Sie hatte den Zechenbesitzern eine neunmonatige Subvention gewährt, während sie die Organisation für die Aufrechterhaltung der Versorgung (Organisation for the Maintenance of Supplies, OMS) gründete. Unter der Führung dieser halbstaatlichen, paramilitärischen Organisation wurden Aktionen organisiert, um Streiks zu brechen, an denen das Militär und rechte Freiwillige beteiligt waren.
Am 14. Oktober 1925 führte die Polizei eine Razzia in der nationalen sowie der Londoner Zentrale der CPGB, der Young Communist League, der National Minority Movement und der damaligen Parteizeitung der CPGB, der Workers’ Weekly, durch. Dabei verhaftete sie zwölf CPGB-Führer wegen Aufwiegelung und Anstiftung zur Meuterei, die daraufhin zwischen sechs Monaten und einem Jahr inhaftiert wurden. Die meisten von ihnen saßen zu Beginn des Generalstreiks noch im Gefängnis. Proteste fanden statt, an den sich tausende Arbeiter beteiligten. Insgesamt 167 Bergleute von der Gewerkschaft South Wales Miners Federation wurden im Zusammenhang mit einem Streik im Juli und August vor Gericht gestellt und 50 von ihnen zu Haftstrafen verurteilt.
Die Regierung ging schließlich gegen die Bergleute vor und ließ am 16. April 1926 in allen Gruben Ankündigungen über Aussperrungen anschlagen, die 14 Tage später in Kraft treten sollten. Die Aussperrungen begannen am 30. April. Die Bevölkerung unterstützte massenhaft die Bergarbeiter. Damit konfrontiert, hielt der Gewerkschaftsdachverband TUC am 1. Mai eine Sonderkonferenz ab und kündigte Pläne für einen Generalstreik an, der am 3. Mai beginnen sollte. Versuche, den Konflikt durch Verhandlungen zu lösen, wurden von Premierminister Baldwin abgebrochen.
Der Streik wurde begonnen, wobei die Arbeiter folgender Branchen die Arbeit niederlegten: Verkehr, Druck, Stahl, Chemie, Baugewerbe, Strom und Gas. Letztlich waren mehr als vier Millionen von insgesamt rund fünfeinhalb Millionen gewerkschaftlich organisierten Arbeitern am Streik beteiligt. Hunderttausende Streikbrecher wurden eingesetzt und in allen größeren Häfen Kriegsschiffe stationiert. Im ganzen Land kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei und Streikbrechern, an denen Tausende beteiligt waren.
Die Arbeiter bildeten Aktionsräte (Councils of Action), die nach Angaben des damaligen Directorate of Intelligence, einer Art Inlandsgeheimdienst, „etwa die Form von Sowjets annahmen und in einigen Gebieten die Beschlagnahmung von Privateigentum und Transportmitteln planten“. Einer dieser Räte, der East Fife Council of Action, gründete seine eigene Arbeiterschutzmiliz mit 700 Mitgliedern. Berichte über Meutereien unter den Welsh Guards und in anderen Regimentern, die sich weigerten, die Bergarbeiter anzugreifen, führten zu Massenverhaftungen. Unter den insgesamt 2.500 Verhafteten waren 1.000 Mitglieder der CPGB, von denen viele später inhaftiert wurden.
Bei der ersten Gelegenheit, am 12. Mai, begab sich das Führungsgremium General Council des TUC demütig zum Amtssitz des Premiers in die Downing Street Nr. 10. Sie baten um begrenzte Maßnahmen zum Schutz des Steinkohlebergbaus und darum, dass es keine Schikanen gegenüber den Bergleuten gebe. Die Regierung weigerte sich; der TUC sagte den Streik trotzdem ab. Die Wut über diesen Verrat war groß und am 13. Mai streikten mehr Menschen als während der neun Tage der offiziellen Aktion. Doch nach dem 13. Mai wurden die Bergleute mit ihrem Kampf allein gelassen, bevor sie im Oktober gezwungen waren, die Arbeit wieder aufzunehmen.
Entscheidend für die Niederlage des Streiks war die falsche politische Linie, die der CPGB von der Komintern unter der Führung Stalins, Bucharins, Sinowjews und Kamenews aufgezwungen wurde. Trotzki charakterisierte sie 1928 in seiner Kritik des Programmentwurfs der Komintern Die Dritte Internationale nach Lenin als Ausdruck eines „rechtszentristischen Abgleitens“. Es war eine scharfe Abkehr von der bisherigen Linie der Komintern und typisch für den Zickzack-Kurs, den sie auch danach weiterhin verfolgen sollte.
Trotzki bezeichnete die Politik der Komintern nach den Ereignissen von 1923 in Deutschland als „abenteuerliche linke Politik“. Noch auf dem Fünften Kongress 1924 verfasste Bucharin Perspektiven, die von der Annahme ausgingen, dass sich die Revolution stetig weiter entwickele. Die Linke Opposition bestand hingegen darauf, dass die revolutionäre Situation verpasst wurde und es nun an der Zeit sei, Verteidigungskämpfe gegen eine Offensive des Klassenfeindes zu führen.
Natürlich ließen sich die politischen Tatsachen nicht ewig leugnen. Doch als die Fraktion um Stalin und Bucharin endlich anerkannte, dass eine Phase der Stabilisierung eingetreten ist, stellte sie dies als eine langfristig anhaltende Situation dar, die sie dann zur Rechtfertigung ihres nationalistischen und opportunistischen Kurses nutzte. Noch dazu taten sie dies etwa Mitte des Jahres 1925, als Trotzki betonte, dass sich „tiefe Risse“ abzeichneten, vor allem in England und China.
Trotzki erklärte dazu:
Als Ganzes genommen war der Rechtskurs der Versuch einer halbblinden, rein empirischen und verspäteten Anpassung an die Verzögerung der revolutionären Entwicklung, die durch die Niederlage von 1923 verursacht worden war. ... Diese „Tendenz“ hat anderthalb Jahre gebraucht, um nach dem Umschwung der Lage in Europa im Jahr 1923 etwas Neues zu bemerken, und sich daraufhin panikartig in ihr Gegenteil verwandelt.[1]
Zwar wurden in der Sowjetunion damals begrenzte Erfolge im Inneren registriert, doch entwickelten sich diese auf der Grundlage einer Stabilisierung des Kapitalismus, die sich wiederum aus „einer ganzen Reihe von Niederlagen der Weltrevolution“ ergab. Doch die außenpolitische Lage, mit der die Sowjetunion konfrontiert war, hatte sich erheblich verschlechtert. Trotzki lehnte objektivistische Erklärungen für die kapitalistische Stabilisierung ab und bestand darauf, dass diese vor allem eine Folge der falschen Linie der Komintern und der damit verbundenen Niederlagen und verpassten revolutionären Chancen sei.
Trotzki schrieb: „Eine gewisse Enttäuschung hinsichtlich der Weltrevolution, die teilweise auch die Massen erfasste, stieß die zentristische Führung zu strikt nationalen Perspektiven, die alsbald in erbärmlicher Manier mit der Theorie vom Sozialismus in einem Land gekrönt wurden.“[2]
Die ultralinke Politik von 1924-1925 wurde von einem Rechtsschwenk verdrängt, unter dem nichts getan werden durfte, womit man riskiert hätte, eine „Etappe zu überspringen“. Diese rechte Politik bedeutete eine Anpassung an die koloniale Bourgeoisie, die Sozialdemokratie und die Gewerkschaften und im Inland an die Kulaken und Funktionäre. In seiner Argumentation für den „Aufbau des Sozialismus in unserem Land“, die er in einem Brief vom 10. Februar 1926 vertrat, brachte Stalin diese Auffassung auf den Punkt:
Der [14.] Parteitag sagte, dass die Arbeiterklasse im Bündnis mit der werktätigen Bauernschaft die Kapitalisten unseres Landes vollends schlagen und die sozialistische Gesellschaft errichten kann, selbst wenn ihr die siegreiche Revolution im Westen nicht zu Hilfe kommt. ... [Andernfalls] da sich nun aber die Sache mit dem Sieg der Revolution im Westen etwas verzögert, so bleibt uns offenbar nichts anderes übrig, als den Motor auf Leerlauf zu stellen.[3]
Diese nationalistische und opportunistische Politik drückte sich in Großbritannien in der Politik aus, die nach der Gründung des Anglo-Russischen Komitees verfolgt wurde.
Im Jahr 1921 hatte die Komintern die Politik der „Einheitsfront“ formuliert. Unter dem Slogan „Heran an die Massen!“ bestand deren Ziel darin, die Vorherrschaft der sozialdemokratischen Parteien und Gewerkschaften aktiv herauszufordern, indem man für eine Zusammenarbeit im Kampf für die Interessen des Proletariats eintrat. So würden durch die Praxis des Klassenkampfs und die unerbittliche Kritik an den Sozialdemokraten die Überlegenheit und Notwendigkeit einer revolutionären Perspektive und Führung deutlich werden.
Das Anglo-Russische Komitee wurde von der Komintern als Verwirklichung dieser Perspektive dargestellt. Es wurde auf einer gemeinsamen Londoner Konferenz der sowjetischen und britischen Gewerkschaften vom 6. bis 8. April 1925 mit dem erklärten Ziel gegründet, die Einheit der internationalen Gewerkschaftsbewegung wiederherzustellen, gegenseitige Hilfe und Unterstützung zu gewährleisten, den Krieg abzulehnen und freundschaftliche Beziehungen zwischen Großbritannien und der UdSSR zu fördern.
Wie Trotzki in einem Abschnitt zu diesen Fragen in seiner Kritik am Programmentwurf der Kommunistischen Internationale erklärt, betrachteten Stalin, Bucharin, Tomski und Sinowjew das Komitee jedoch nicht als „rein episodischen Block“, der „bei der ersten ernsten Probe unausweichlich und demonstrativ aufgelöst werden würde, um den Generalrat [des TUC] zu kompromittieren“, sondern als „ein Instrument zur systematischen Revolutionierung der englischen Arbeitermassen, und wenn schon nicht das Tor selbst, dann doch wenigstens die Schwelle zu dem Tor, durch das die Revolution des englischen Proletariats schreiten würde“.[4]
Bei der Anpassung an die britische Gewerkschaftsbürokratie stand die politische Annäherung an ihre „linken Vertreter“ im Zentrum. Zu diesen gehörten unter anderem Alonzo Swales von der Fabrikarbeiter- und Mechanikergewerkschaft Amalgamated Society of Engineers, Alfred Purcell von der Gewerkschaft der Möbelhersteller, George Hicks von den Maurern und A.J. Cook, der Vorsitzende der Bergarbeitergewerkschaft Miners’ Federation und einstiges Mitglied der CPGB.
Diese Initiatoren des Anglo-Russischen Komitees zeigten sich gerne in linken Posen bei Themen, die sie weder zu praktischem Handeln verpflichteten noch ihre Beziehungen zum rechten Flügel beeinträchtigten. Die größte Gefahr sah Trotzki, wie er betonte, in folgendem Punkt: „Der Ausgangspunkt des anglo-russischen Komitees war, wie wir bereits gesehen haben, das ungeduldige Bestreben, die junge und sich zu langsam entwickelnde Kommunistische Partei zu überspringen.“[5]
Wie Sinowjew 1924 auf dem Fünften Kongress der Komintern erklärte:
Nun, wir haben jetzt in England ein neues Kapitel der Arbeiterbewegung. Wir wissen noch nicht ganz genau, woher die kommunistische Massenpartei in England kommen wird, ob durch die Tür von Stewart-MacManus [Bob Stewart und Arthur MacManus waren CPGB-Führer] oder vielleicht auch noch durch eine andere Tür.[6]
Die Vorbedingung für jegliches Übereinkommen mit den „Linken“, schrieb Trotzki rückblickend im Jahr 1931, habe darin bestanden, dass die Kommunistische Partei „auch innerhalb der Gewerkschaften vollkommen selbstständig bleibt, in allen Grundsatzfragen in eigenem Namen handelt, ihre ‚linken‘ Verbündeten kritisiert, wann immer es nötig ist, und auf diese Weise das Vertrauen der Massen Schritt für Schritt gewinnt“.[7]
Stattdessen waren Stalin und Co. der Ansicht, dass Kritik um jeden Preis vermieden werden sollte, um die „breite linke Strömung“ in Richtung der Kommunistischen Internationale zu ziehen. Infolgedessen verschwand die CPGB in der Praxis als sichtbare politische Kraft und wurde in den Augen der Arbeiter fast vollständig durch die National Minority Movement als rein syndikalistische Formation ersetzt.
Trotzki sah seine politische Aufgabe als zweifache an: Einerseits musste er die Auffassung widerlegen, der Kapitalismus sei in eine längere Periode der Stabilisierung eingetreten, in der es keine Aussicht auf eine revolutionäre Entwicklung gebe. Andererseits bekämpfte er die rechtszentristische Anpassung an die Sozialdemokratie, die die Gewerkschaftsapparate und die koloniale Bourgeoisie vollzogen hatten und deren angebliches Ziel darin bestand, die Sowjetunion zu schützen und den Aufbau des Sozialismus in einem Land zu erleichtern.
Im Sinne dieser Aufgaben schrieb er 1925 das Buch Wohin treibt England?, in dem er die globalen Dimensionen der vorrevolutionären Krise erläuterte, in der sich die britische Bourgeoisie befand. Ebenso übte Trotzki vernichtende Kritik an der Arbeiterbewegung, wodurch er gleichzeitig eine versteckte Kritik an der Linie der Komintern vorbrachte. Außerdem verteidigte er die zentrale Rolle, die eine bolschewistische Partei in den kommenden revolutionären Kämpfen zu spielen hätte.
In Mein Leben erklärte er, dass sich Wohin treibt England? eigentlich „gegen die offizielle Auffassung des Politbüros [wandte], mit dessen Hoffnungen auf den Linkskurs des Generalrats und auf das allmähliche schmerzlose Eindringen des Kommunismus in die Reihen der Arbeiterpartei [Labour Party] und der Trade-Unions“.[8]
In der Einleitung zur amerikanischen Ausgabe vom 24. Mai 1925 schrieb Trotzki: „Ich komme in meiner Studie zu der Schlussfolgerung, dass Großbritannien mit voller Kraft auf eine Ära großer revolutionärer Umwälzungen zusteuert... Großbritannien bewegt sich auf eine Revolution zu, weil sich die Epoche des kapitalistischen Niedergangs eingestellt hat.“[9]
Das Schicksal Großbritanniens war vor allem davon bestimmt, dass es von den Vereinigten Staaten als führende Weltmacht verdrängt wurde. Das Streben der USA nach Expansion auf dem Weltmarkt konnte nur auf Kosten Großbritanniens gehen. Außerdem sah sich das Land mit einer wachsenden Konkurrenz durch Deutschland konfrontiert, das sich von der Niederlage im Ersten Weltkrieg erholte, insbesondere im Hinblick auf die Kohle aus dem Ruhrgebiet, und das zu einer Zeit, als das britische Empire durch nationale Bewegungen in Indien, Ägypten und anderswo bedroht war. Der Kohlebergbau stand im Mittelpunkt des Kampfs um die Neuordnung des britischen Wirtschafts- und Soziallebens. Drastische Kürzungen sollten an die Stelle protektionistischer Subventionen treten, auch auf die Gefahr hin, damit den erbitterten Widerstand der Arbeiterklasse zu provozieren.
In dem Artikel „Wohin treibt England? Über das Tempo und die Fristen“, den er im Februar 1926 schrieb, machte Trotzki deutlich, dass er keine unmittelbar bevorstehende sozialistische Revolution vorhersagte:
Gegenwärtig besteht die Frage in England nicht darin, den „Tag“ der Revolution festzusetzen – dieser Tag ist noch fern – sondern klar zu verstehen, dass die gesamte objektive Lage diesen „Tag“ näher bringt, ihn in den Kreis der Erziehungs- und Vorbereitungspolitik der Partei des Proletariats einführt, indem zugleich die Bedingungen für schnelle revolutionäre Herausbildung dieser Partei geschaffen werden.[10]
Die heranreifende revolutionäre Krise schuf die objektiven Bedingungen für einen tiefgreifenden Wandel im politischen Bewusstsein der Arbeiterklasse. Wohin treibt England? ist eine vernichtende Kritik am Konservatismus und der Politik der allmählichen Schritte, von denen die Arbeiterbewegung durchdrungen war. Trotzki formulierte seine ausführliche Polemik jedoch unter Berücksichtigung zweier Umstände:
- Mit dem Niedergang der globalen Hegemonie Großbritanniens brach auch die objektive Grundlage für die dominierende Stellung einer Arbeiteraristokratie sowie für die gezielte Förderung der Klassenkollaboration durch die herrschende Klasse in sich zusammen.
- Damit der Wandel im Bewusstsein eine bewusste revolutionäre Form annehmen konnte, war die Arbeit der revolutionären Partei erforderlich.
In Fragen der englischen Arbeiterbewegung, das kurz nach dem Generalstreik veröffentlicht wurde, zitierte Trotzki Passagen aus seiner Korrespondenz aus den Monaten vor dem Ereignis, in denen er erklärte:
Eine ideelle und organisatorische Formierung einer wahrhaft revolutionären, d. h. kommunistischen Partei auf der Grundlage der Bewegung der Massen ist nur denkbar unter der Bedingung einer beständigen, systematischen, unentwegten, unermüdlichen und unversöhnlichen Entlarvung der pseudolinken Führer aller Schattierungen, ihrer Wirrnis, ihrer Kompromisse, ihrer Unterlassungen.[11]
In einem Brief, der am 5. März geschrieben, aber erst am 25. Mai 1926 in der Prawda veröffentlicht wurde, liefert Trotzki eine tiefgehende Analyse des Zusammenhangs zwischen der objektiven Krise des britischen und des Weltimperialismus und den politischen Aufgaben, die sich daraus für die Partei ergeben:
Mehr als im ganzen übrigen Europa bleibt in England das Bewusstsein der Arbeitermassen, besonders ihrer führenden Schichten, hinter den objektiven wirtschaftlichen Verhältnissen zurück. Und gerade auf dieser Linie liegen zurzeit die Hauptschwierigkeiten und Gefahren. [...]
Der gesamte gegenwärtige „Überbau“ der britischen Arbeiterklasse – in ausnahmslos allen seinen Schattierungen und Gruppierungen – ist ein Apparat der revolutionären Hemmung. Dies kündet für eine lang andauernde Periode den Druck der spontanen und halb spontanen Bewegung gegen den Rahmen der alten Organisationen an und auf der Grundlage dieses Druckes die Formierung neuer revolutionärer Organisationen.
Eine der wichtigsten Aufgaben besteht darin, der britischen Kommunistischen Partei zu helfen, diese Perspektive voll und ganz zu verstehen und durchzudenken.[12]
Am 6. Mai schrieb er:
Der Generalstreik ist die schärfste Form des Klassenkampfs. Nach ihm kommt bereits der bewaffnete Aufstand. Eben deshalb verlangt der Generalstreik mehr als irgendeine andere Form des Klassenkampfs eine klare, entschlossene, feste, d. h. revolutionäre Leitung. Das britische Proletariat aber zeigt im jetzigen Streik keine Spur einer solchen Leitung, und man kann nicht erwarten, dass sie mit einem Male erscheint, in fertiger Form, wie aus der Erde gestampft. [...]
Man muss im internationalen Maßstab alles tun, um den Kämpfenden zu helfen und die Bedingungen ihres Erfolges zu erleichtern. Aber man muss sich klar darüber Rechenschaft ablegen, dass dieser Erfolg nur in dem Maße möglich ist, in dem die britische Arbeiterklasse im Prozess der Entwicklung und der Verschärfung des Generalstreiks in der Lage sein und es verstehen wird, ihre Führer zu erneuern.
Ein amerikanisches Sprichwort sagt, dass man das Pferd nicht wechseln darf, wenn man einen reißenden Strom durchschwimmt. Aber diese praktische Weisheit ist nur in gewissen Grenzen richtig. Auf dem Pferde des Reformismus ist es noch nie gelungen, einen revolutionären Strom zu durchschwimmen. Und die Klasse, die unter der opportunistischen Leitung in den Kampf ging, ist gezwungen, sie im Feuer des Feindes zu wechseln.[13]
Die Komintern wies alle Warnungen Trotzkis zurück und bestand darauf, dass sich die CPGB über ihren linken Flügel dem Bündnis mit dem TUC unterordnete. „Alle Macht dem Generalrat [des TUC]“ wurde zur zentralen Forderung der Partei und ihrer Presse.
Durch diese falsche politische Linie wurden die KPdSU und die Komintern während des Generalstreiks entsprechend zur Ohnmacht verurteilt. Wie Trotzki zu bedenken gab, dauerte die erste Diskussion über den Streik im Politbüro nur 20 Minuten und die zweite fünf Minuten. Daraufhin wurde in Paris eine Kommission unter der Leitung von Tomski und mit Unterstützung der Komintern und der Gewerkschaftsinternationale (Profintern) eingerichtet, die über die Unterstützung für Großbritannien beraten sollte.
Bis zum 7. Mai waren rund 2,25 Millionen Rubel über das Anglo-Russische Komitee nach Großbritannien gesandt worden. Doch als Reaktion auf das Geschrei der Regierung über das „rote Gold“ lehnte der Generalrat des TUC das Geld ab. Stalin antwortete mit einem Telegramm an Tomski in Paris, in dem er ihn bat: „Bitte helfen Sie, was können wir tun?“ Das Geld wurde später von der Bergarbeitergewerkschaft angenommen.
Als in Paris Nachricht vom Ende des Generalstreiks eintraf, schickte Tomski einen Brief an die CPGB, in dem er ihr empfahl, „das Scheitern der Ideen der Konservativen“ und einen „teilweisen moralischen Sieg des Proletariats“ zu verkünden. Stalin sah sich gezwungen, Tomski infolge einer Sitzung des Politbüros am 14. Mai ein Telegramm zu schicken, in dem er höflich darauf hinwies: „Wir sind geneigt zu glauben, dass es sich bei dem Geschehenen nicht um einen Kompromiss, sondern um Verrat handelt. Es ist nicht angebracht, sich der Entscheidung des Gewerkschaftsrates unterzuordnen, wenn die Arbeiter den Streik fortsetzen wollen.“
Im Anschluss an den Streik beharrten Trotzki und die Linke Opposition darauf, dass die Komintern sofort mit dem TUC bricht und dem Anglo-Russischen Komitee ein Ende setzt. Millionen von Arbeitern schäumten vor Wut, dass der Streik verraten worden war, und suchten nach einer anderen Führung. Tausende waren in die CPGB geströmt, deren Mitgliederzahl sich innerhalb eines Jahres von 6.000 auf 12.000 verdoppelte. Die Zahl der verkauften Exemplare der Parteizeitung Workers’ Weekly stieg auf 70.000. Doch die Stalin-Fraktion der Komintern verschlimmerte ihre opportunistischen Fehler während des Streiks noch, indem sie darauf bestand, dass das Anglo-Russische Komitee bestehen bliebe.
Sinowjew, der die Linie der Komintern, die er einst mitgestaltet hatte, zunehmend kritisch bewertete, verurteilte dies als massiven Verrat. Dass er und Kamenew sich zur Einschätzung Trotzkis bekehrten, dass der Generalstreik ein Beweis dafür sei, dass die Perspektive einer „anhaltenden Stabilisierung“ falsch war, und auch die gemeinsame Kritik am Anglo-Russischen Komitee sowie in anderen Fragen spielten eine zentrale Rolle bei der Entscheidung, im Sommer 1926 die Vereinigte Opposition zu bilden.
Mit Trotzkis Unterstützung drängte Sinowjew, damals noch Vorsitzender der Komintern, auf eine Diskussion im Politbüro über den Generalstreik und den laufenden Streik der Bergarbeiter. Gegen den Rat Stalins, der ihnen während seines Urlaubs sagte, sie sollten „zur Hölle fahren“, wurde die Forderung widerwillig akzeptiert und das Treffen am 3. Juni einberufen. Am 2. Juni verfasste Trotzki im Vorfeld der Politbürositzung eine Notiz, in der er seinen Standpunkt darlegte, den er am nächsten Tag vertrat. Diese Auszüge geben einen Eindruck von der Stärke von Trotzkis Kritik:
Heute sagen diejenigen, die alles beim Alten lassen wollen, häufig: „Wer wusste denn nicht, dass der Generalrat aus Reformisten und Verrätern besteht?“ Doch eine solche Fragestellung ist oberflächlich. Unsere Partei wusste in ihrer überwältigenden Mehrheit (ganz zu schweigen von den Parteilosen) überhaupt nicht, was der Generalrat eigentlich ist. Denn wir haben das in den vergangenen Jahren niemals so erklärt, wie es notwendig gewesen wäre.
… In den Artikeln schreiben wir: Der Generalrat hat die englischen Arbeiter verraten; er erwies sich als Streikbrecher; er betrieb die Politik eines Lakaien der Bourgeoisie. Daraus folgt der organisatorische Schluss: Wir bleiben im brüderlichen Bund mit dem Generalrat. Kein Arbeiter wird das verstehen. Niemand auf der Welt wird das verstehen – weder Freunde noch Feinde.
… Woran sollen wir uns jetzt in unserer Haltung zum Generalrat orientieren: daran, dass „wir“ angeblich schon immer alles wussten, oder daran, dass die englischen Arbeitermassen zum ersten Mal etwas Neues und zugleich außerordentlich Wichtiges erfahren haben? An die Stelle einer Politik, die sich auf den tatsächlichen Verlauf der Entwicklung der englischen Arbeiterklasse stützt, wird eine subjektive Apparatarroganz gesetzt.[14]
Auf den Vorwurf „Sie sind also gegen die Einheitsfront?“, antwortete er:
Wenn man unter Front die künstliche Aufrechterhaltung der Heuchelei des Apparats versteht, dann ist es unmöglich, nicht dagegen zu sein. Front ist ein kämpferischer Begriff. Die Front verläuft jetzt bei den englischen Bergarbeitern gegen die Bourgeoisie, den Staat und den Generalrat.
… Es geht nicht darum, einen ausgehöhlten Apparat zu erhalten, sondern den Kampf für das Bewusstsein im englischen Proletariat zu intensivieren – und vor allem in dem Teil, der jetzt abseits vom Generalrat und gegen ihn kämpft.[15]
Das Protokoll der Sitzung vom 3. Juni ist online auf Russisch verfügbar und kann automatisch übersetzt werden. Es ist ein eindrucksvolles Zeugnis eines prinzipiellen politischen Kampfs, vor allem mit Blick auf Trotzki, sowie des käuflichen und prinzipienlosen Charakters des Blocks von Stalin, Bucharin, Tomski und Molotow.
Man bekommt einen Eindruck von der Art und Weise, wie Trotzki in die Diskussion eingriff, wenn man sich etwa seine Antwort an Tomski anschaut:
Im Laufe des Jahres habe ich Ihnen bei jedem Treffen gesagt: Genosse Tomski, wenn Sie denken, dass Purcell oder Cooks eine Revolution machen, irren Sie. Und Sie antworteten mir: „Ihre Kommunisten werden sowieso keine Revolution machen.“ Ist das die richtige Einstellung eines Bolschewiken zu einer jungen Kommunistischen Partei? Sie haben eine falsche, trade-unionistische Haltung gegenüber der englischen Arbeiterbewegung. Sie waren es, die mich mit Ihrer Haltung dazu gebracht haben, das Buch „Wohin treibt England?“ zu schreiben. Und dieses Buch widmet sich ganz der historischen Mission der britischen Kommunistischen Partei gegen die abschätzige Sicht auf sie von verschiedenen „Staatsmännern“.[16]
Später sagt er:
„Wir haben immer gewusst, dass sie Verräter sind.“ Natürlich, wir sind allwissend, wir wissen immer alles. Aber die englischen Arbeitermassen wussten vor dem Generalstreik nicht in diesem Ausmaß und in dieser Tiefe, was der Generalrat eigentlich darstellt. Und da wir ihn nicht kritisierten und der britischen Kommunistischen Partei durch unser Verhalten nicht die Möglichkeit gaben, ihn zu kritisieren, stärkten wir dadurch zugleich in den Augen der revolutionären Arbeiter die Autorität des Generalrats, so wie er war. …
Und nun, da riesige Massen in einem gewaltigen Ereignis erfahren haben, wie der Generalrat tatsächlich ist, sagen wir ihnen zum Trost: Wir schlagen vor, das Anglo-Russische Komitee beim Alten zu belassen, weil wir ja schon früher wussten, dass dort Verräter sitzen, aber vergessen haben, es euch mitzuteilen. Ist das nicht ungeheuerlich?[17]
Und weiter erklärt er:
Die Massen schätzen die Aktion, die Massen schätzen Klarheit.
… Wie sagen Sie einem Arbeiter „Wechselt die Führer, denn sie sind Verräter“, wenn Sie selbst nicht die Entschlossenheit aufbringen, sich von diesen Führern zu lösen?[18]
Die Position von Trotzki, Sinowjew und Kamenew wurde natürlich zurückgewiesen und dann rücksichtslos unterdrückt.
Das Plenum des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale (EKKI) vom 8. Juni zu den Lehren aus dem Generalstreik betonte, dass die sowjetischen Gewerkschaften, „wenn sie die Initiative zum Austritt aus dem Komitee ergriffen ... der Sache der internationalen Einheit einen schweren Schlag versetzen würden“. Dies wäre, so das EKKI, „eine durchaus ‚heroische‘ Geste, aber politisch unzweckmäßig und kindisch“.
Um diese verkommene Linie zu untermauern, verabschiedete die 15. Parteikonferenz der KPdSU am 26. Oktober 1926 eine Resolution, in der es über die Opposition heißt: „Da der Oppositionsblock nicht an die inneren Kräfte unserer Revolution glaubt und angesichts der Verzögerung der Weltrevolution in Verzweiflung gerät, gleitet er vom Boden der marxistischen Analyse der Klassenkräfte der Revolution auf den Boden des ‚ultralinken‘ Selbstbetrugs und des ‚revolutionären‘ Abenteurertums hinab, stellt das Vorhandensein einer teilweisen kapitalistischen Stabilisierung in Abrede und gerät somit auf den Weg des Putschismus.“[19]
Trotzki schätzte die Auswirkungen des Verrats am Generalstreik kurz und bündig ein:
Die revolutionären Arbeiter wurden in Verwirrung gestürzt, versanken in Apathie und dehnten ihre Enttäuschung natürlich auch auf die Kommunistische Partei selbst aus, die nur der passive Teil dieses ganzen Mechanismus von Verrat und Perfidie gewesen war. Die Minderheitsbewegung wurde zunichte gemacht; die Kommunistische Partei fiel in die Existenz einer unbedeutenden Sekte zurück. Auf diese Weise hat die größte Bewegung des englischen Proletariats, die zum Generalstreik führte, dank eines radikal falschen Verständnisses über die Frage der Partei den Apparat der reaktionären Bürokratie nicht nur nicht erschüttert, sondern im Gegenteil gestärkt und den Kommunismus in Großbritannien auf lange Zeit in Misskredit gebracht.[20]
Im Kern schürte der Verrat die politische Desorientierung und Demoralisierung in der Sowjetunion und trug dazu bei, die Macht der Stalin-Fraktion über den Partei- und Staatsapparat zu festigen und ihren schädlichen Einfluss auf der ganzen Welt zu stärken. Letzteres zeigte sich in der Politik der Komintern, vor allem im Hinblick auf die chinesische Revolution.
Ebd., S. 246.
J. W. Stalin, „Über die Möglichkeit der Errichtung des Sozialismus in Unserem Lande“, in: Werke, Bd. 8, Berlin 1952, S. 55-56.
Trotzki, Dritte Internationale nach Lenin, S. 136.
Ebd.
Protokoll des V. Kongresses der Kommunistischen Internationale, Hamburg 1924, S. 912.
Leo Trotzki, „Die Fehler der rechten Elemente der französischen kommunistischen Liga in der Gewerkschaftsfrage“ (4. Januar 1931), in: Bulletin der Opposition, Nr. 19, März 1931, online verfügbar: https://iskra-research.org/FI/BO/BO-19.shtml (aus dem Russischen).
Leo Trotzki, Mein Leben, Berlin 1990, S. 469.
Leon Trotsky, „Preface to the American edition of Where is Britain Going?“, online verfügbar: https://www.marxists.org/archive/trotsky/britain/wibg/index.htm (aus dem Englischen).
Leo Trotzki, „Wohin treibt England? Über das Tempo und die Fristen“, in: Internationale Presse-Korrespondenz, Jg. 6, Nr. 34 (2. März 1926), S. 467–470, online verfügbar: https://www.sozialistischeklassiker2punkt0.de/sites.google.com/site/sozialistischeklassiker2punkt0/trotzki/1926/leo-trotzki-wohin-treibt-england.html
Leo Trotzki, „Fragen der englischen Arbeiterbewegung“, in: Die Kommunistische Internationale, Jg. 7, Nr. 5/6 (Mai/Juni 1926), S. 460–477, online verfügbar: https://www.sozialistischeklassiker2punkt0.de/sites.google.com/site/sozialistischeklassiker2punkt0/trotzki/1926/leo-trotzki-fragen-der-englischen-arbeiterbewegung.html
Ebd.
Ebd.
Leo Trotzki, „Brief ans Politbüro des ZK VKP(b)“, 2. Juni 1926, auf Russisch publiziert in: Stenogrammy zasedanij Politbjuro, Moskau 2007, Bd. 1, S. 882–86, online verfügbar: https://iskra-research.org/Trotsky/sochineniia/1926/19260602.html
Ebd.
„Stenogramm der Politbüro-Sitzung vom 3. Juni 1926“, auf Russisch publiziert in: ebd., S. 743–897, online verfügbar: http://iskra-research.org/USSR/Politburo/Politburo-1926-06-03.html
Ebd.
Ebd.
J. W. Stalin, „Über den Oppositionsblock in der KPdSU(B). Thesen zur XV. Unionskonferenz der KPdSU(B), angenommen von der Konferenz und bestätigt vom ZK der KPdSU(B)“, in: Werke, Bd. 8, Berlin 1952, S. 114–122.
Leo Trotzki, „Die Fehler der rechten Elemente der französischen kommunistischen Liga in der Gewerkschaftsfrage“.
